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Konzertlesungen

 

In Zusammenarbeit mit der Musikwissenschaftlerin Prof. Dr. Ute Büchter-Römer sowie der Schauspielerin Karin Kroemer sind Konzertlesungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten entstanden, u.a. auch zwei Liederprogramme mit der Sopranistin Irene Kurka (s. Programm III und IV)

 

I   Chopin ist ein unwiderstehlicher Mann, nur leider hustet er ständig...

II  Der Italienmythos

III Zu viele Noten, lieber Mozart...

IV Je te veux! - Werke von Ravel, Debussy, Satie, Tailleferre, Poulenc

 

 


 

I Chopin ist ein unwiderstehlicher Mann, nur leider hustet er ständig...

 

Karin Kroemer: Rezitation

Dorrit Bauerecker: Klavier

 

„ ...Man hat (in Bonn) auch schon sehr viele Möbel...verkauft, die Beethoven gehört haben sollen, so dass man glauben könnte, der arme Komponist der Symphonie pastorale hätte ein großes Möbelgeschäft besessen..."

 

So wie hier in einem Brief von 1845 kommt Chopin der Familie und den Freunden oft daher: Spottend, geistreich, nie um eine Pointe verlegen. Und da er viel und gern geschrieben hat, zeugen seine Briefe von einem witzigen Kopf, der so gar nicht zum Klischee des kränkelnden, larmoyanten Genies passen mag. Wie eigentlich sein ganzes Leben nicht, denn der tödlichen Krankheit hat er zäh, genussfreudig und selbstironisch eine abenteuerliche Biographie abgetrotzt, mit durchgefeierten

Nächten, verschwenderischer Lust am Luxus und einer beachtlichen Liebesgeschichte im Zentrum. Irgendwie war Chopin der Jazzer unter den Romantikern, und dieses Bild soll unsere Veranstaltung mit einem chopinesken Augenzwinkern zeichnen.

 

Frédéric Chopin

Mazurka B-Dur op. 17/1

Nocturne H-Dur op.32/1

Ballade Nr.4 f-moll op. 52

Mazurka e-moll op.17/2

Scherzo Nr.1 h-moll op. 20

Polonaise Fantaisie As-Dur op. 61

 

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II Der Italienmythos

 

Prof. Dr. Ute Büchter-Römer: Rezitation

Dorrit Bauerecker: Klavier

 

Italien war seit der Renaissance das „gelobte Land" der Musik. An den Fürstenhöfen hatte sich ein reiches Musikleben entwickelt, der in Venedig einsetzende Musikaliendruck erleichterte die Verbreitung neuer Kompositionen, und so war in keinem anderen Land Europas der Aufschwung des Musiklebens so nachhaltig wie eben in Italien. Das änderte sich zwar, aber der Mythos vom „Musikland Italien" blieb lebendig und das allgemeine Bildungs- und Kulturinteresse des aufstrebenden Bürgertums zog im 18. und 19. Jahrhundert Dichter und Komponisten nach Italien. Die Faszination erfasste auch die Kunstschaffenden des 20. Jahrhunderts.

Was führte sie alle dorthin? Gibt es Gemeinsamkeiten in Briefen, Dichtungen und Kompositionen, die auf eine Grundstimmung, die alle verbindet, hinweist? Ist es die Sonne, ist es die Wärme, das Licht - rein touristisch gesehen? Oder ist es die Präsenz jahrhundertealter Geschichte? Oder die Fülle der Dokumente künstlerischen Ausdrucks in Musik, Dichtung, Malerei und Architektur, oder - ganz einfach - alles zusammen? Die Konzertlesung läßt italienreisende Künstler durch Wort und Musik sprechen.

 

Georg Friedrich Händel

Suite Nr. 7 g-moll HWV 432

Wolfgang Amadeus Mozart

Fantasie c-moll KV 457

Felix Mendelssohn-Bartholdy

Venetianisches Gondellied, fis-moll, op.30/6

Fanny Hensel

Februar (aus dem Zyklus „Das Jahr") Abschied von Rom

Franz Liszt

Harmonies du soir (aus: Etudes d'exécution transcendante)

Lily Boulanger

D'un vieux jardin (aus: Trois Morceaux pour piano)

 

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III Zu viele Noten, lieber Mozart...

Arien, Lieder und Texte von und zu Mozart

 

Sopran: Irene Kurka

Klavier: Dorrit Bauerecker

Rezitation: Karin Kroemer

 

Milos Formans „Amadeus" erhielt 1983 sechs Oscars. Der Film, ausgehend von dem Theaterstück gleichen Namens von Peter Shaffer, zeigte das Wunderkind als Genie, als einen Schlingensief des 18. Jahrhunderts, und machte damit erstmals einen hehren Klassiker für ein Millionenpublikum als absolut menschlich und liebenswert erfahrbar. Liest man in Mozarts Briefen, erhärtet sich der Eindruck, dass Forman mit seiner Interpretation der Person Mozarts sehr nahegekommen sein könnte. Mozart scheint in seinem unbedingten Schaffensdrang, in seiner Zerrissenheit zwischen

Rebellion und der Sehnsucht, geliebt zu werden, sowie in seiner unbändigen Kunst und Lebensenergie ein sehr heutiger Mensch gewesen zu sein. Die Konzertlesung läßt einen modernen Künstler erkennen und bietet einen musikalisch-literarischen Streifzug durch das Leben und Wirken dieses einzigartigen Komponisten.

 

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IV Je te veux!

 

Sopran: Irene Kurka

Klavier: Dorrit Bauerecker

Rezitation: Prof. Dr. Ute Büchter-Römer

 

„Paris, Paris!" - Am Anfang des 20.Jahrhunderts war Paris Anziehungspunkt für Maler, Literaten und Musiker, die in dieser vibrierenden Stadt ihre Ideen entwickelten. Sie haben gewiß auch die Lieder von Eric Satie gehört, der meinte: „Jeder wird Ihnen sagen, dass ich kein Musiker bin!" Dabei hat gerade er eine besondere, provokative Rolle im Musikleben von Paris eingenommen. Schließlich avancierte die Schreibmaschine in einer seiner Kompositionen zum Musikinstrument, womit Satie auch Alltagsgeräusche in die Musik einführte. Zu dem Ungewöhnlichen und Neuen gehören auch die Kompositionen von Debussy mit den impressionistischen Klängen der verwischenden Zeit oder der flirrenden Hitze im "Láprès-midi d'un faune" sowie Ravels Bolero, den er selbst als Instrumentationsstudie konzipiert hatte und von dessen Erfolg er außerordentlich überrascht war.

 

Francis Poulenc

La Courte Paille (7 Lieder nach Worten von Maurice Careme)

Claude Debussy

Ondine (aus: Préludes, Livre 2)

Erik Satie

La Diva de l'empire (Valse chantée)

Gymnopédie Nr. 1

Germaine Taillefaire

Six Chansons francaises

Maurice Ravel

Alborada del gracioso (aus: Miroirs)

Erik Satie

Je te veux (Chanson) 

 

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