Die rote Gräfin Hermynia Zur Mühlen

Aktualisiert: März 17




Matinee des Heinrich Heine Salon e.V. als Live-Stream auf Youtube: https://youtu.be/UnVicNeWFDc


14.März 2021, 11 Uhr

Der Stream ist noch bis 4.April abrufbar!


Eva Pfister stellt Leben und Werk der engagierten Autorin vor.


Rezitation: Daniel Berger, Christiane Lemm

Musik: Dorrit Bauerecker (Akkordeon)


Mit proletarischen Märchen, klassenkämpferischen Romanen und ihren Übersetzungen von Upton Sinclair war die Autorin Hermynia Zur Mühlen eine bekannte Größe im deutschsprachigen Literaturbetrieb der 1920er Jahre. Ihren Spitznamen „Rote Gräfin“ verdankte sie ihrer Herkunft aus dem Habsburger Adel, dessen Lebensweise sie in ihrer Autobiographie so anschaulich wie ironisch schilderte. Geboren wurde sie am 12. Dezember 1883 als Gräfin Folliot de Crenneville. 1917 brach sie mit ihrer Herkunft, begrüßte enthusiastisch die Russische Revolution und begann zu schreiben. Hochgeschätzt von Joseph Roth wie Karl Kraus erlitt sie das Schicksal vieler Exilautor*innen und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg fast vollständig vergessen. 1951 starb sie verarmt in England.


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