Premiere von Aidas Rivalin
- Dorrit Bauerecker

- vor 3 Tagen
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Anfang Mai war die Premiere von Aidas Rivalin. Eine spannende und intensive Produktion vom Bauturm Theater in Kooperation mit der Oper Köln. Nach den ersten acht Aufführungen im Theater im Bauturm laufen jetzt die Gespräche für eine Fortführung in der Oper Köln.
Presseecho
"in vollem Maß gelungen" (Kultur Extra)
"Absoluter Glanzpunkt der Performance war dann sicherlich das große Hass- und Einschüchterungsduett zwischen Amneris und Aida ("Fu la sorte dell’armi a’ tuoi funesta"), das Schaechter mit verteilten Rollen sang und spielte; sensationell gemacht!" (Kultur Extra)
"Einer der ungewöhnlichsten und einzigartigsten Abende im Kölner Theater im Bauturm.“ (Kulturcram)
"Das hochbegabte, professionelle Mini-Orchester spielt auch die schwierige Triangel, Melodica und ein Spielzeugklavier, auf mit Wasser gefüllten Tonkrügen, auf Synthesizer – originell, differenziert und immer überraschend" (Kulturcram)
"höchst phantasievolles, lustiges und auch zutiefst berührendes Theater"(Kulturcram)
Idee Dalia Schaechter | Musikalische Leitung und Arrangement Theresia Renelt | Regie Arne Böge | Dramaturgie René Michaelsen und Stephan Steinmetz | Text vom Ensemble | Mit Dalia Schaechter (Mezzosopran), Theresia Renelt (Klavier), Dorrit Bauerecker (Akkordeon) und Kurt Fuhrmann (Schlagzeug und Synthesizer)
Zum Stück:
Verdis Aida (1871) enthält eine der anspruchsvollsten, aber auch dankbarsten Partien für Mezzosopran im Kernrepertoire der Oper: diejenige der Königstochter Amneris, die trotz rasender Eifersucht auf die Titelheldin am tödlichen Ende ihres Komplotts zur reuigen Büßerin wird und um Erlösung für die in Liebe Verstorbenen bittet. Dalia Schaechter spielt Amneris, die nach dem Ende der Aida-Handlung auf ihr Leben zurückblickt und dabei noch einmal die vier Akte der Oper Revue passieren lässt. In der Reduktion des großen Tableaus auf das fein gezeichnete Psychodrama öffnet sich der Raum für eine neue Form des Musiktheaters, in der nicht nur die berühmte Partitur von einer einzigen Sängerin gemeistert wird, sondern auch der Statuskonflikt zwischen Sopran und Mezzosopran auf der Opernbühne zum Gegenstand der Verhandlung wird. Dazu erklingt Verdis Musik in einer unorthodoxen Interpretation, in der aus den verschiedenen Stilbiotopen der beteiligten Musiker:innen - große Oper, Jazz und Neue Musik - gemeinsam ein einzigartiger neuer Sound entsteht.



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